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Idsteiner Zeitung vom 28.09.2017
Idstein ist für zwei weitere Jahre Fairtrade-Stadt

IDSTEIN – IDSTEIN – Seit 2015 ist Idstein Fairtrade-Stadt. Nach Erfüllung aller Kriterien der Kampagne hat der Verein Trans-Fair den Titel nun erneuert und Idstein darf sich für weitere zwei Jahre Fairtrade-Stadt nennen. „Das ist für uns eine sehr wichtige Auszeichnung“, betonte Bürgermeister Christian Herfurth (CDU) anlässlich der Auszeichnungsfeier in der Alten Kanzlei. In Idstein lebe der Gedanke des fairen Handels in den zahlreichen Akteuren und „ist in der Gesellschaft angekommen“.

Auch im Idsteiner Weltladen in der Weiherwiese gibt es Produkte aus fairem Handel. Hier arbeoiten unter anderem Evelyne Brenner, Leah Bruening und Susanne Riedinger-Kirberg (von links).                             Foto wita/Mallmann

Um Fairtrade-Stadt zu werden, bedarf es zunächst eines Ratsbeschlusses zur Unterstützung des fairen Handels in der Stadt. Außerdem müssen im Rathaus zwei fair gehandelte Produkte verwendet werden. In Idstein sind dies Kaffee und Zucker, die, wie Herfurth betonte, auch „allen gut schmecken“. Der zweite Schritt ist die Bildung einer Steuerungsgruppe zur Koordinierung der Aktivitäten. Der Fairtrade-Steuerungskreis der Stadt Idstein zählt mittlerweile 22 Mitglieder. Mindestvoraussetzung wären drei.

Auch das Angebot fairer Produkte im Einzelhandel habe man „locker und leicht getoppt“, freute sich Herfurth. Der Verkauf in den Geschäften habe sich stetig erweitert. Restaurants und Cafés bilden den dritten Schritt. Für den vierten Schritt müssen faire Produkte in öffentlichen Einrichtungen, Schulen und Vereinen angeboten werden. „Die Zivilgesellschaft muss mitmachen“, fasst Herfurth zusammen. Besonders freut sich Herfurth über das Engagement der Limesschule und der Montessorischule. Auch die beiden Idsteiner Kirchengemeinden und zahlreiche Vereine engagierten sich von Anfang an.

Die Berichterstattung der Medien über die verschiedenen fairen Aktivitäten vor Ort bildet den letzten Schritt. Bei dem Titel „Fairtrade-Town“ und der Titelerneuerung handelt es sich um eine europaweite Auszeichnung, die den nachhaltigen und fairen Handel von Lebensmitteln unterstützt. Den Grundstein für diese Erfolgsgeschichte legte 2014 die FWG Idstein mit ihrem Antrag im Stadtparlament zum Beitritt der Fairtrade-Town-Kampagne. „Wir können auf unsere ausgezeichnete Fairtrade-Arbeit stolz sein“, freute sich auch der Leiter des Steuerungskreises Björn Vinx. Im Auftrag von Trans-Fair übergab er die Urkunde. Man habe im Rheingau-Taunus-Kreis eine Vorreiterrolle übernommen. „Und es gibt viele Ideen, wie diese Arbeit zielgerichtet weitergehen kann“, versprach Vinx.

Infostand bei den Idsteiner Gesundheitstagen

Damit meint Vinx beispielsweise die Teilnahme an den „Gesundheitstagen Idsteiner Land“ am Wochenende, 7. und 8. Oktober. Der Fairtrade-Steuerungskreis wird dort mit einem „fairen“ Stand vertreten sein und die Besucher umfangreich über das Thema „Fairtrade“ informieren. Weiterhin werden faire Produkte, Materialien und eventuell ein Gewinnspiel für die Besucher bereitgestellt.


 

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