Was man über Kaffee wissen sollte

Was sind die Unterschiede zwischen Arabica- und Robustabohnen

Arabica- und Robusta-Bohnen bestimmen den Kaffee-Weltmarkt.
Anteil am Weltmarkt: 70% Arabica und 30 % Robusta.
Beide Bohnen sind von hoher Qualität. Sie sind aber recht unterschiedlich.

 

Anbauhöhe:
Koffeingehalt:
Chlorogensäure:
Kaffeeöle:  Geschmack: Anbaugebiete:

Arabica

600 – 2300 m
77mg
6,5 %
15 – 17 %
fruchtig, vielseitig, mild
Lateinamerika, Qstafrika, Indien

Rubusta

300 – 600 m
140 mg
10 %
10 – 12 %
erdig, nussig, kräftig
Westafrika, Uganda, Indonesien, Vietnam

Da die Arabicabohne schwieriger ist in Anbau, Pflege und Ernte (Hochland), ist sie teurer als die Robustabohne. Auch die Werbung bewirbt sie anders (höherwertiger) – was allgemein so nicht zutrifft.

Wer einen kräftigen koffeinhaltigen Kaffee sucht, fährt mit der Robustabohne besser.
Allerdings ist die Robustabohne selten sortenrein zu bekommen, häufig sind es Bohnenmischungen aus Arabica und Robusta. Diese Mischungen vereinen das Beste aus beiden Bohnen:
Mild – kräftiger Geschmack, säuregemildert, höherer Koffeingehalt Kaffee

Kaffee Crema
Die Crema auf dem Kaffee gelingt besser, wird luftiger mit der Robustabohne (weniger Kaffeeöle) – daher sind Kaffee-Cremas meistens Kaffeemischungen.

Milder Kaffee
Das sind in der Regel Arabica-Bohnen (weniger Säure). Bereits in der Bezeichnung wird darauf hingewiesen (z.B. Schonkaffee)

Espresso
Unterschied in der Röstung, wegen des kräftigeren Geschmacks meistens Arabica-Robusta-Mischung, aber auch nur Arabica.

Besonderheit: Länderkaffees
Üblicherweise werden die Bohnen, egal ob Robusta oder Arabica, aus verschiedenen Ländern gemischt. Dies dient der Ausgewogenheit.
Bei Länderkaffees kommen die Bohnen ausschließlich aus dem auf der Packung angegebenem Land. Dies führt zu einem besonderen, ganz eigenem und oft überraschendem Geschmack.

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